von Mary & Max! Merci Adam Elliot
Ich könnte jetzt über viele Einzelaspekte von „Mary and Max“ herumschwärmen,
aber das Beeindruckendste ist die paradoxe Gesamtwirkung.
Wir sehen eine grausame, leidensreiche Welt, in der wir uns gut aufgehoben fühlen.
Mary und Max kommen zwar in ihren Briefen zu Wort,
aber über weite Strecken des Films erläutert uns ein Erzähler Geschehnisse,
Pläne, Gefühle, Erinnerungen.
Das versetzt uns in die kindliche Erfahrung des Märchenhörens zurück.
Wie die oft finsteren Geschichten von Andersen oder den Brüdern Grimm baut
auch Elliots Film die Geborgenheit einer liebenswerten Fiktion aus Elementen
von Bedrohung, Zurücksetzung, Beraubung und Entsagung auf.
Wer mal wieder spüren will, wie seltsam das Sich-Einrichten in einem Fantasiekosmos eigentlich ist,
dem lege ich den bei allem auch noch sehr lustigen „Mary and Max“ besonders ans Herz.
Eure Aufgabe ist es, wie am Samstag angekündigt, ein Design für den Film zu gestalten.
Der Gewinner bekommt 1500 Euro. Oh!-ich freue mich!
Submisssion-Start: Montag, der 17.08.09 um 12.30h
Submission-Ende: Montag, der 31.08.09 um 12.30h
und dann wird eine Woche gevotet!
Viel Erfolg!
